Sie erreichen uns
Mo. bis Do. von 9.00 bis 12.00 Uhr
und von 14.00 bis 17.00 Uhr
Fr. 9.00 bis 12.00 Uhr
Seminare Recht & Kommunikation - praxisnah, fundiert, wegweisend

Was verdient ein Nachlasspfleger?

Die Nachlasspflegschaft ist grundsätzlich ehrenamtlich zu führen. Die berufsmäßige Führung muss vom Nachlassgericht festgestellt werden.

Die Vergütung einer berufsmäßig geführten Nachlasspflegschaft hängt von den nutzbaren Fachkenntnissen des Pflegers ab und beträgt bei mittellosen Nachlässen je nach Qualifikation des Pflegers mindestens 19,50 €, 25 € bzw. 33,50 € pro Stunde.

Die Vergütung bei werthaltigen Nachlässen ist in aller Regel Verhandlungssache mit den jeweiligen Nachlassgerichten. Möglich sind Stundensätze analog VBVG, bei schwierigen Fällen oder umfangreichem zu verwaltenden Nachlass auch höher.

Auch eine Pauschalvergütung aus dem Nachlass, die etwa zwischen 2 % und 6 % des Aktivnachlasses liegen kann, ist denkbar. Es sei hier auf Vergütungstabellen wie die „Empfehlungen des Deutschen Notarvereins“ sowie die „Möhringsche Tabelle“ verwiesen, deren Sätze für Testamentsvollstrecker gelten, aber teilweise analog angewendet werden können.

Weitere Informationen (auf der Website des Weinsberger Forums): Was verdient ein Nachlasspfleger?

Zur Zeit gibt es keine staatlich Anerkannte Ausbildung zum Nachlasspfleger.

Zum Einstieg in die Thematik können wir Ihnen folgenden Kurs beim Weinsberger Forum empfehlen: Zertifikatskurs Nachlasspflegschaft.

Das Weinsberger Forum wurde 1998 von Rechtsanwalt Werner Beroll und Thomas Baum gegründet und führt seitdem Seminare und Kurse zum Betreuungsrecht mit bundesweit anerkannten Fachleuten als Referenten durch.